Enkhuizen ist ein sehr charmantes Städtchen mit freundlichen Menschen, das in seinem eigenen Rythmus lebt und sich auch durch die vielen Tagestouristen nicht groß beeindrucken läßt.
Am Nachmittag raffen wir uns auf, es ist kühl, aber es regnet nicht, und radeln nach Horn, ca. 25 km Radweg entfernt.
Horn ist ebenfalls eine Hafenstadt, hat einen riesigen modernen Jachthafen, der nicht schön ist und einen alten Hafen mit einem mächtigen Stadttor und vielen Cafes und Restaurants. Auch von hier aus fuhr die Ost-Indische Kompanie bis nach Indien und Indonesien und ein Kapitän aus Horn fuhr um die Spitze Südamerikas herum und nannte sie nach seinem Heimatort Kap-Horn, Schauders hieß der Mann. Das erklärt uns am Abend im Chinarestaurant, ein Mann, der aus Enkhuizen stammt, aber seit 22 Jahren in der Schweiz lebt und mit einer Schweizerin verheiratet ist. Sie ermahnt ihn, er solle sich kurz fassen, aber er redet 10 Minuten auf uns ein, irgendetwas über diesen Käp'n Schauders, ich habe es vergessen. Die Radtour war doch anstrengend, zwar nur 50 km, aber mit kräftigem Wind von der Seite.
Das war unser Urlaub in Enkhuizen vom 3.-12.August.
Auf der Skala von 1-10, 9 Punkte für Enkhuizen.
Kritikpunkte: Das Essen in Holland ist halt wie es ist, also nicht so doll. Und das Wetter hat es nicht möglich gemacht, dass wir auch nur einmal baden konnten. Aber das weiß man natürlich vorher, wenn man an die Nordsee fährt.
Ansonsten war es ein wunderbarer, unkomplizierter, erholsamer Urlaub in einer tollen Ferienwohnung.
| Wir erfreuen uns noch einmal bei einem Stadtbummel an den alten Gebäuden in Enkhuizen |
| Im Hafen wird ein Boot aus dem Wasser gehoben, unter allgemeiner Anteilnahme |
| Es dauert ein bisschen, bis die Tragegurte richtig liegen. Dann macht der Kran seine Arbeit |
| Den Anblick werden wir vermissen |
| Und viele Blumenkübel erfreuen das Auge |
| Das Rathaus |
| Radtour nach Horn |
| Horner Häuser |
| Das mächtige Stadttor am Hafen |